Sternzeichen in den Mondphasen

Sternzeichen in den MondphasenIm Mondkalender spielen neben den einzelnen Mondphasen auch die sogenannten Mondstände eine große Rolle. Hierunter versteht man, in welchem Sternzeichen der Mond geradesteht. Die Kräfte der jeweiligen Mondstände sind auf der Erde von erheblichem Einfluss, auch wenn man am Himmel davon wenig sieht.
Einige Mondkalender lassen sich von dem Mondstand der astronomischen Sternenbilder leiten. Doch gibt es hierbei ein Problem, nämlich die Präzession. Kontinuierlich und langsam gibt es nämlich eine Veränderung der Lage der Erdachse. Diese wiederum resultiert aus den Gezeitenkräften und ihrer Wirkung hieraus. Über die vergangenen zweieinhalb Jahrtausende hat sich somit eine Abweichung der astronomischen Sternenbilder von den astrologischen Sternenbildern ergeben, die eine Differenz von etwa 2 bis 3 Tagen aufweist. Die astronomischen Sternbilder liefern somit keine korrekten Resultate mehr.
Für exakte Monddeutungen sollte daher immer der Mondkalender verwendet werden, der sich nach den astrologischen Sternzeichen richtet bzw. den Mondstand berücksichtigt.

Zusätzlich spielt auch noch der absteigende und aufsteigende Mond eine Rolle. Nicht zu verwechseln mit zu- und abnehmendem Mond.


Man spricht von dem aufsteigenden Mond, wenn dieser den tiefsten Stand am Horizont, der sogenannten Südwende, passiert hat und ab dann die Sternzeichen Steinbock und Wassermann sowie den Fisch, den Widder, den Stier und den Zwilling durchläuft und somit immer höher steigt, bis der Mond schließlich nach gut zwei Wochen den höchsten Stand, auch Nordwende genannt, erreicht hat. Dieser Zeitraum wird für das Wachstum, des Vermehrens und des Vergrößerns verantwortlich gemacht. Der absteigende Mond ist dann das genaue Gegenteil, nämlich wenn der Mond von der vorerwähnten Nordwende die Tierkreiszeichen des Krebses, des Löwen, der Jungfrau, der Waage, des Skorpions und des Schützens durchquert und jeden Tag ein kleines bisschen niedriger steigt. Nach etwa zwei Wochen ist er dann wieder an der Südwende angelangt und der Zyklus beginnt wieder neu. Der absteigende Mond steht für die Ernte, das Verringern aber auch des Loslösens.