Nagelpflege sollte regelmäßig auf dem Programm stehen

NagelpflegeZu einem gepflegten Erscheinungsbild gehören gepflegte Hände unbedingt dazu. Neben der Haut bedürfen auch die Nägel besonderer Aufmerksamkeit, denn sie gelten gleichsam als Visitenkarte. Es ist nicht unbedingt erforderlich, zur Nagelpflege in ein spezielles Studio zu gehen. Eine Maniküre kann man auch leicht selbst zu Hause durchführen.

Wenn die Fingernägel noch lackiert sind, entfernt man zunächst die alten Lackschichten. Dazu benutzt man zweckmäßigerweise Wattestäbchen und einen acetonfreien Nagellackentferner. Mit einer Nagelfeile bringt man anschließend die Nägel in Form. Nicht jede Feile ist gut zur Nagelpflege geeignet, so sind die herkömmlichen Metallfeilen meistens zu grob. Schonender lassen sich die Nägel mit einer Sandblattfeile bearbeiten.

Hinweis: Der günstigste Tag um Nägel zu pflegen ist immer ein Freitag. Wenn der Mond dann noch am Freitag im Steinbock steht, dann ist dieser Tag super geeignet.

Während Fußnägel gerade abzuschneiden und eventuell nachzufeilen sind, bringt man die Fingernägel in eine abgerundete Form. Es ist darauf zu achten, dass die Form nicht zu spitz gerät, da ansonsten die Stabilität der Nägel darunter leidet. Man bewegt die Feile immer nur in eine Richtung: zuerst von einem Rand hin zur Mitte feilen, dann auf der anderen Seite des Nagels in entgegen gesetzter Richtung. Niemals die Feile schnell hin- und herbewegen! Mit einer Kristallfeile glättet man anschließend die Nagelkanten. Dadurch werden kleine Risse beseitigt, die beim Feilen entstanden sein können.

Bevor man die Nagelhaut bearbeitet, kann man sie aufweichen, indem man die Hände fünf bis zehn Minuten lang in lauwarmem Wasser badet. Mit einem Rosenholzstäbchen schiebt man die Nagelhaut anschließend vorsichtig zurück. Die Nagelhaut sollte möglichst nie geschnitten werden, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Eine eingerissene Nagelhaut ist ein hervorragender Nährboden für Bakterien und Keime, die hier besonders leicht eindringen können!


Im Anschluss trägt man ein pflegendes Nagelöl auf die Nageloberfläche auf und massiert es mit dem Daumen der anderen Hand leicht ein. Gut trocknen lassen. Mit einer Polierfeile lassen sich kleinere Unebenheiten ausgleichen und leichtere Verfärbungen beseitigen. Die speziellen Feilen sind zumeist mit farblichen Kennzeichnungen versehen, anhand derer sie für verschiedene Anwendungen gekennzeichnet sind.

Wenn die Nägel nicht lackiert werden sollen, ist die Maniküre hiermit beendet. Für die Pflege der Haut kann man die Hände anschließend noch mit einer pflegenden Handcreme eincremen.

Mehr als eine halbe Stunde Zeitaufwand pro Woche braucht es also nicht, um stets gepflegte Nägel zu haben.