Schnelle Erfolge erzielen beim Ausdauertraining

Für die körperliche Leistungskraft ist neben Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit auch die Ausdauer oder Kondition maßgeblich. Darunter versteht man die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung und die Fähigkeit zur Regeneration nach einer körperlichen Belastung. Grundsätzlich wird zwischen der anaeroben Ausdauer, die sich durch den Verbrauch muskeleigener Energiereserven und die Gewinnung von Energie aus muskeleigenen Nährstoffen auszeichnet, und der aeroben Ausdauer unterschieden. Letztere erwächst aus der Energiegewinnung durch Verbrennung von Kohlehydraten und Fetten. Die aerobe Ausdauer, die der Sauerstoffzufuhr bedarf, spielt für Fitness und Gesundheit die wesentliche Rolle.

Hinweis: Die beste Mondphase für ein Ausdauertraining ist der abnehmende Mond: Sportarten in denen man sich richtig verausgaben kann, machen nun besonders viel Spaß.

Wer bisher wenig Sport getrieben hat, kann mit einem Ausdauertraining innerhalb relativ kurzer Zeit beachtliche Erfolge erzielen. Aller Anfang ist schwer, und so muss man vielleicht erst einmal seinen inneren Schweinehund überwinden, um sich überhaupt zum Sport zu motivieren. Doch mit der Steigerung der Leistungsfähigkeit, die sich nach einigen Wochen konsequenten Trainings einstellt, wird man für anfängliche Schwierigkeiten mehr als gründlich belohnt.

Hilfreich ist es, sich ein Ziel zu setzen. Meistens geben Menschen, die mit Ausdauertraining beginnen, allgemeine Gründe an wie: „Ich will etwas für meine Gesundheit tun.“ Sinnvoller ist es, eine konkrete Formulierung zu finden, wie beispielsweise: „Ich möchte es innerhalb von drei Wochen schaffen, 30 Minuten am Stück zu laufen, ohne zu pausieren“. Manche Menschen nehmen einen Trainingsplan zu Hilfe, den sie aus einer Zeitschrift, einem Buch oder dem Internet entnommen haben. Da jedoch kein Mensch wie der andere ist, kann es auch keinen allgemeingültigen Plan geben.

Wenn man erst einmal angefangen ist, merkt man selbst schnell, dass man Erholungstage ebenso braucht wie Trainingstage. Eine gewisse Gefahr besteht allerdings darin, sich aufgrund der sich schnell einstellenden Erfolge zu viel zuzumuten. Da Muskeln, innere Organe und das Kreislaufsystem sich relativ schnell  an steigende Anforderungen anpassen, übersieht man, dass Sehnen und Bänder, Knochen und Knorpel sich wesentlich langsamer aufbauen. Vorsicht ist also geboten, damit man sich nicht das Fußgewölbe oder die Achillessehne kaputt läuft.

Verletzungen kann man jedoch entgegen wirken indem man einige einfache Regeln befolgt. Dies ist in jedem Fall sinnvoller ist, als Schäden auszukurieren. Wichtig ist in erster Linie das Aufwärmen vor jedem Training. Und das rechtzeitige Aufhören ebenso: Man sollte dabei stets das Gefühl haben, man hätte noch etwas weiter machen können. Optimal ist es, zwischen verschiedenen Disziplinen zu wechseln, beispielsweise zwischen Laufen, Schwimmen, Radfahren und Ballspielen. Und bei auftretenden Schmerzen ist unbedingt der Arzt aufzusuchen!