Hintergrundwissen für einen effektiven Mondgarten

MondgartenNeben den groben Einflüssen des Mondes durch die Mondphasen und den Aspekten, welche aus dem jeweiligen Einfluss des Mondes in einem bestimmten Tierkreiszeichens heraus kristallisiert werden können, spielt auch die Entfernung des Mondes und die auf- und absteigende Phase eine Rolle beim Mondgärtnern.

Wer sich selbst intensiv mit der Astrologie oder Astronomie beschäftigt weiß, dass der Mond auf- und absteigt. Diese Phasen ähneln der Zeit zwischen Sommersonnenwende und Wintersonnenwende, nur dass der Mond dasselbe wie die Sonne, innerhalb eines Monats fertig bringt. Während des aufsteigenden Mondes werden die Tierkeiszeichen Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische, Widder und Stier durchwandert. Wenn der Mond die Tierkeiszeichen Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage und Skorpion durchwandert, steigt der Mond ab und die Zeit zum Pflanzen ist äußerst günstig. Gartenarbeit sollte lieber ein paar Tage liegenbleiben, wenn die Ekliptik des Mondes sich schneidet, also der aufsteigende Mond gerade wieder beginnt abzusteigen oder umgekehrt. Diese Tage werden häufig als Knotentage bezeichnet.


Ein zusätzlicher Einfluss geht von der Entfernung des Mondes aus. Der Zeitpunkt, an dem der Mond von der Erde am weitesten entfernt ist wird als Perigäum bezeichnet und der Zeitpunkt, an dem der Mond der Erde am nähesten ist als Apogäum bekannt. Es empfiehlt sich nicht, während des Perigäums irgendwelche Gartenarbeiten zu verrichten.

Der Mond steht in einem Tierkreiszeichen nie genau zwei oder drei Tage lang. Daher kann es sein, dass der „sichtbare“ Stand des Mondes etwas abweicht von einem Mondkalender. Die Kalender werden nach unterschiedlichen Varianten ausgearbeitet. Für den allgemeinen Gebrauch wird meist das astrologisch-astronomische Zifferblatt als Grundlage für einen Kalender genutzt. Viele landwirtschaftliche Kalender oder Bauernkalender sind auf dieser Grundlage aufgebaut. Oft wird als Mondstand in einem Kalender dieser angegeben, der jeweils Mitternacht sichtbar ist. Dies kann etwa darauf zurückgeführt werden, dass während der Nacht Kräfte gesammelt werden, welche den nächsten Tag über ihre Wirkung entfalten können.