Für ein behagliches Kaminfeuer braucht man gutes Brennholz

brennholzEin Kamin und ein prasselndes Feuer sind Sinnbild eines gemütlichen Winterabends. Brennholz schafft behagliche Wärme und ein Kaminfeuer mit tänzelnden Flammen fasziniert viele Menschen. Um die Wärme und die romantische Stimmung am Kamin wirklich genießen zu können, sollte man einige wissenswerte Fakten über Brennholz kennen.

Hinweis: An einem Feuer oder Lufttag, bei abnehmendem Mond also im Zwilling, Wassermann, Waage, Widder, Schütze oder im Löwen ist es am allerbesten sein Holz zu schlagen. Es trocknet gut und brennt lange.

Das bevorzugte Holz für den Einsatz im Kamin ist Hartholz, und darunter ist insbesondere Buche sehr beliebt. Buchenholz ist hell und hart, fährt man mit dem Fingernagel darüber, wird man kaum eine Rille hinterlassen können. Die Rinde ist immer glatt und weist eine silbergraue bis dunkelgraue Farbe auf.

Dagegen ist die Rinde von Eiche oftmals rau und faserig, auch geht die Farbe mehr zu einem rötlichbraun. Auch Esche eignet sich als Holz für den Kamin, ebenso wie Ahorn oder Kirsche. Wichtig ist, dass es sich um trockenes Hartholz handelt. Allenfalls bei Birke ist Vorsicht bei der Verwendung in offenen Kaminen geboten, da es dazu neigt, Funken zu versprühen.

Auf die Trockenheit kommt es auch bei Weichholz an, soll es zum Heizen mittels des Kamins benutzt werden. Es weist einen guten Brennwert auf und riecht angenehm, vor allem Kiefernholz. Weichholz ist beim Vergleich der Raummeter-Preise günstiger als Hartholz, da es eine geringere Dichte aufweist. Das führt dazu, dass man beim Weichholz öfter nachlegen und mehr Asche entsorgen muss, die beim Verbrennen entstehende Wärme ist aber nicht minder behaglich als bei der Verwendung von Hartholz.


Gleich, für welche Holzsorte man sich entscheidet: es ist darauf zu achten, dass das Brennholz trocken gelagert wurde. Es sollte sauber sein, keine Spuren von Schimmel zeigen und eine durchgehend gleichmäßige Färbung aufweisen. Die optimale Lagerzeit nach der Zerkleinerung und Spaltung beträgt vier bis sechs Monate. Eine aufgesprungene Rinde und Trocknungsrisse zeigen an, dass das Holz reif zur Verbrennung ist.

Holt man sich selbst Holz aus dem Wald, ist die Rinde von Ästen aufzuspalten, auch wenn es aufgrund der Dicke nicht erforderlich wäre. Eine geschlossene Rinde verhindert das Abtrocknen und kann zum Vermodern des Brennholzes führen. Zum Lagern eignet sich ein trockener Ort mit genügend Luftzufuhr und ohne direkten Bodenkontakt. Häufig wird Brennholz in den Sommermonaten besonders günstig angeboten. Dabei handelt es sich zumeist um sehr feuchtes Holz, doch bis zum Winter bleibt bei richtiger Lagerung genügend Zeit, damit es optimal trocknen kann.