Vielfältige Bodenbeläge bieten eine große Auswahl für jeden Geschmack

HolzbödenWenn man in unserer heutigen Zeit ein Gebäude betritt, dann ist der Fußboden mit einem der Nutzung entsprechenden Bodenbelag ausgestattet. Ob Parkett, Laminat, Fliesen, Linoleum oder PVC: all diese Materialien waren noch vor einigen Hunderten von Jahren unbekannt. Ab dem 13. Jahrhundert wurden in hochherrschaftlichen Häusern Holzbohlen als Nutzschicht über die Konstruktionshölzer der Etagenböden gelegt. Aus diesem anfangs noch recht groben Holzbelag entwickelte sich dreihundert Jahre später der Parkettboden.

Hinweis: Wenn Sie Böden verlegen, dann sollten Sie das nie bei Vollmond oder zunehmendem Mond tun. Ebenfalls sollten sie Krebs; Löwe und Schützetage meiden.
Ideal hingegen sind alle anderen Tage bei abnehmendem Mond.

Parkett wurde zunächst nur in Schlössern und Palästen verwendet. Die Mehrheit der Bevölkerung lebte in eingeschossigen Häusern, deren Boden aus gestampftem Lehm bestand und der nicht mit einem eigens dafür geschaffenen Belag bedeckt wurde. Vor gut 250 Jahren präsentierte der Engländer Nathan Smith den ersten moderneren Bodenbelag, „Floorcloth“ genannt, der aus Teer, Harz, Bienenwachs, Leinöl und einem kreideartigen Füllstoff bestand und noch bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges produziert wurde.

Linoleum ist eine Erfindung aus dem Jahre 1860, und auch, wenn Parkett mittlerweile als Bodenbelag in die Bürgerhäuser Einzug gehalten hatte, erfreute sich Linoleum als preiswertere Alternative großer Popularität. Im zwanzigsten Jahrhundert fanden zudem auch textile Beläge, also Teppiche und Teppichböden zunehmend Verbreitung. Diese haben den Vorteil, dass sie zu einer behaglichen Wohnatmosphäre beitragen und trittschalldämmend wirken. Daneben verbreiteten sich auch elastische Kunststoff-Bodenbeläge wie PVC und CV.

Laminat, das schon seit 1930 erhältlich ist, gewann in den 80er und 90er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts immer mehr Anhänger und setzte sich gegen die textilen Bodenbeläge durch. Im Vergleich zum Parkett aus Massivholz ist es kostengünstiger, sorgt aber durch seine Optik dennoch für eine warme und wohnliche Atmosphäre in Wohn- und Geschäftsräumen. Der Aufbau von Laminatfußböden besteht aus Holzfaserplatten mit Melamin-Klebstoff und Papierbeschichtung. Der Nachteil gegenüber Böden aus echtem Parkett besteht darin, dass es nicht so stark strapazierfähig ist, da seine Oberfläche nicht abgeschliffen werden kann.


Parkett wird zumeist aus Hartholz von Laubbäumen hergestellt. Dieses wird in kleine Stücke zersägt und anschließend nach bestimmten Mustern zusammen gesetzt. Parkett und Böden aus Holzpflaster sind sehr beständig gegenüber mechanischen Belastungen und können daher sogar in industriellen Fertigungsbereichen eingesetzt werden.

Fliesen, die in südlicheren Ländern als Belag für beinahe sämtliche Bereiche im Wohn- und Geschäftsbereich eingesetzt werden, gelten bei uns häufig als kalt und finden daher in privaten Räumlichkeiten beinahe ausschließlich in Bädern und Küchen Verwendung.