Malerarbeiten bedürfen einer sorgfältigen Vorbereitung

MalerarbeitenBei allen Arten von handwerklichen Arbeiten ist die richtige Vorbereitung ebenso wichtig wie die eigentliche Ausführung. Dies gilt insbesondere auch für Malerarbeiten. Bevor es mit dem Anstrich losgeht, sind das zu verwendende Material und das Handwerkszeug zu überprüfen. Pinsel, Quaste und Rollen sollten frei von Schmutz und Fett sein. Auf der Anleitung für die Farbe ist nachzulesen, ob sie für den vorgesehenen Einsatzbereich geeignet ist.

Hinweis: Für Malerarbeiten sind alle Lufttage mit abnehmendem Mond in Zwillingen, Wassermann oder Waage geeignet, dann deckt die Farbe gut und trocknet schnell.

Zum Schutz vor herab tropfender Farbe ist der Arbeitsbereich großzügig mit Malerpapier oder Plastikfolie abzudecken. Ist der Anstrich einer Zimmerdecke vorgesehen, empfiehlt es sich, den gesamten Boden auf diese Weise zu schützen. Falls sich Möbel in dem zu streichenden Raum befinden, sind diese möglichst auszuräumen. Wo dies nicht möglich ist, sollte man die Möbelstücke ebenfalls abdecken.

Lichtschalter, Steckdosen, Antennenanschlüsse und sonstige Wandeinbauten und ihre Rahmen müssen auch abgeklebt werden. Dazu benutzt man zweckmäßigerweise klebefähiges Kreppband oder ein ähnliches Klebeband. Dabei sollte man so exakt wie möglich arbeiten, damit keine störenden Ränder entstehen.

Die Farbe ist normalerweise vor dem Anstrich einmal gründlich umzurühren, unter Umständen muss sie mit einem Anteil Wasser verdünnt werden. Die fertige Farbe sollte nicht dickflüssig, aber auch nicht zu dünnflüssig sein. Im Zweifelsfall richtet man sich genau nach der Anleitung, die normalerweise mit jeder Farbe ausgeliefert wird.

Viele Menschen begehen bei der Auswahl der Farbe den Fehler, nur nach besonders günstigen Preisen Ausschau zu halten. Damit spart man aber am falschen Ende, da eine mindere Qualität oft zur Folge hat, dass man mehrere Anstriche ausführen muss, weil die Farbe nicht oder ungenügend deckt. Darum sollte man hier nicht unbedingt auf den Cent achten.


Bei einem Deckenanstrich streicht man zuerst rundherum die Stoßkanten zwischen Decke und Wand. Dazu benutzt man am besten einen langstieligen Borstenpinsel, es sind jedoch auch spezielle kleinformatige Rollen für diesen Zweck erhältlich, die sich als nützlich erweisen, wenn die Zimmerwände in einer anderen Farbe als die Decke gestrichen werden sollen.

Wenn die Wände gestrichen werden sollen, beginnt man mit dem Anstrich in der gleichen Weise in den Zimmerecken, wo die Kanten der Wände aufeinander stoßen. Die Wandflächen selbst werden ebenso wie die Deckenfläche mit einer Rolle in gleichmäßigen Auf- und Ab- beziehungsweise Hin- und Herbewegungen gestrichen. Beim Streichen der Decke empfiehlt es sich, ein Tuch um den Kopf zu binden oder eine Kappe aufzusetzen.