Mit Näharbeiten schöne und nützliche Dinge fertigen

NäharbeitenNähen ist ein Hobby, bei dem man seiner Kreativität freien Lauf lassen und sowohl nützliche als auch schöne Dinge herstellen kann. Das wichtigste für Hobbyschneider und Schneiderinnen ist eine Nähmaschine, gutes und praktisches Zubehör und ein Platz, an dem man seiner Leidenschaft für Näharbeiten nachkommen kann. Dazu braucht man einen Tisch, auf dem die Nähmaschine sicher aufgestellt werden kann und einen Stuhl, auf dem man bequem sitzen kann. Der vorhandene Raum sollte ausreichen, um zusätzlich ein Bügelbrett und Bügeleisen aufstellen zu können. Auch sollte ein Stromanschluss vorhanden sein.

Hinweis: Der beste Zeitpunkt für alle Näharbeiten sind Blütentage mit abnehmendem Mond, also wenn der Mond im Wassermann, Waage oder Zwillingen steht.

Nähanfänger sollten, wenn sie sich mit der Maschine vertraut machen, alte Stoffreste benutzen, die nicht mehr benötigt werden. Muster und Material der Stoffe spielen keine Rolle, da es zuerst einmal darum geht, verschiedene Sticharten kennen zu lernen und ein Gefühl für die Maschine und das Pedal zu entwickeln. Jeder Nähmaschine liegt in der Regel eine Gebrauchsanleitung bei, in der das Aufspulen und Einfädeln des Fadens, die Einstellung der Fadenspannung und Grundlagen des Nähens beschrieben werden.

Zu Beginn probiert man verschiedene Einstellungen aus, verändert die Stichweite, näht einige Nähte vorwärts und rückwärts, testet verschiedene Nadelstärken und Nähmaschinenfüße. Am besten näht man einfach drauf los, so lernt man die Nähmaschine am besten kennen.


Wer öfter Näharbeiten ausführen möchte, braucht eine Grundausrüstung, die ihren festen Platz in einem Nähkorb oder in einer Kiste findet, welche in der Nähe des Arbeitsplatzes untergebracht wird. Zum Fixieren des Stoffes und für Markierungen sind Stecknadeln erforderlich, die stets griffbereit sind, wenn man zu ihrer Aufbewahrung ein Nadelkissen benutzt. Eine Schere gehört ebenfalls zur Grundausstattung, auch eine Zick-Zack-Schere leistet gute Dienste. Des Weiteren darf natürlich auch ein Maßband nicht fehlen. Zum Anzeichnen benutzen Hobbyschneider üblicherweise Schneiderkreide, die auswaschbar ist. Ein Fingerhut schützt die Fingerkuppe, wenn Näharbeiten von Hand ausgeführt oder Stecknadeln durch dickeren Stoff gestochen werden.

Wenn man sich nicht zutraut, sich die Grundlagen des Nähens in Eigenregie oder mit Unterstützung aus dem Freundeskreis anzueignen, kann man auch einen Nähkurs, beispielsweise an der Volkshochschule belegen. Für die ersten Stücke sollte man möglichst keine teuren Stoffe verwenden, da es erfahrungsgemäß eine Weile dauert, bis man wirklich Übung im Nähen gewinnt.