Eine gute Verdauung ist kein Zufall

verdauungDer Prozess der Verdauung gehört zu den wichtigsten Vorgängen im Körper. Dabei wird die aufgenommene Nahrung zerkleinert und so aufbereitet, dass die darin enthaltenen Nährstoffe vom Körper verwertet werden können. Nur gut verdaute Nahrung kann optimal für die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen verwendet werden.

Hinweis: Bei Vollmond und bei zunehmendem Mond nimmt der Körper gerne Nahrung auf. An Krebs und Jungfrauentagen kann man dadurch leicht an Gewicht zulegen. Essen Sie an diesen Tagen nur kleine Portionen und möglichst fettfreies, kalorienarmes Essen.

Die Verdauung beginnt bereits im Mund mit der mechanischen Verkleinerung der Nahrungsmittel. Mit den Zähnen zerschneidet, zerbeißt und zerreibt man die Nahrung, die als mit Speichel durchtränkter Brei zum Schlund geleitet wird. Durch Schlucken gelang sie in die Speiseröhre. Wellenförmige Muskelbewegungen sorgen für den abwärts gerichteten Weitertransport des Nahrungsbreis.

Am Ende der Speiseröhre gelang der Brei in den Magen. Durch Kontraktionen der an der Magenwand befindlichen Muskeln wird er mit dem Magensaft durchmischt. Die zu Speisebrei weiter verarbeitete Nahrung wird vom Magenpförtner in kleinen Mengen an den Zwölffingerdarm abgegeben. Hier wird sie durch Sekrete der Bauchspeicheldrüse, des Dünndarms und der Galle weiter verdaut. Auch im Darm sorgen Muskelkontraktionen zur Weiterleitung des Breis.

Im Dünndarm erfolgt die gänzliche Aufspaltung der Nahrung, wobei Fette in Fettsäuren, Eiweißstoffe in Aminosäuren und Zucker in Glukose umgewandelt werden. Die so gewonnenen Nährstoffe werden über die Darmwand in das System des Blut- und Lymphkreislauf befördert. Die noch verbliebenen Rückstände werden zusammen mit denen im Dünndarm ausgeschütteten Stoffe in den Dickdarm weiter transportiert. Ein Ventil am Übergang vom Dünndarm in den Dickdarm verhindert den Rückfluss von Verdauungsresten.

Die restlichen, unverdaulichen Nahrungsbestandteile werden im Dickdarm verdichtet und der Stuhl gebildet. Daran sind zahlreiche Mikroorganismen beteiligt, die auch als Darmflora bezeichnet werden. Die Füllung des Mastdarmes am Ende des Dickdarms mit Kot löst das Bedürfnis aus, den Darm zu entleeren.


Durch die Ernährungsgewohnheiten nimmt man entscheidenden Einfluss auf die Verdauungsvorgänge und eine optimale Verwertung der Nahrung. Zu fette und zu stark gewürzte Speisen können ebenso wie ein Zuviel an Kaffee, Tee oder Alkohol zu Verdauungsproblemen führen. Als Folge können Magenschmerzen und Blähungen, Darmträgheit und Verstopfung auftreten.

Hinweis: Wer Verdauungsprobleme vorbeugen möchte, der sollte alle Krebs und Jungfrauentage nutzen. Tees und entsprechende Hausmittel schlagen an diesen Tagen besonders gut an.

Eine Gute Verdauung beginnt schon im Mund. Beim Essen sollte man sich immer genügend Zeit lassen und die Nahrung gründlich kauen. Es ist stets auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Großen Wert für eine funktionierende Verdauung haben Ballaststoffe, die reichlich in der Nahrung enthalten sein sollten.