Energieblockaden wegpieksen - Akupunktur

AkupunkturDie Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat. Kennzeichnend für TCM ist die ganzheitliche Sicht auf den Menschen. Krankheit ist unter dieser Betrachtungsweise ein Anzeichen dafür, dass Körper, Geist und Seele sich nicht im harmonischen Gleichgewicht befinden.

Grundlage allen Lebens ist gemäß der chinesischen Philosophie die Lebenskraft Qi, die sowohl unsere Umwelt als auch den menschlichen Körper durchströmt. So, wie Wasser einem Flusslauf folgt, nutzt das Qi dabei so genannte Meridiane, die den gesamten Körper mit vielen Nebenarmen und Verästelungen durchziehen. Wenn es in den Meridianen zu Blockierungen kommt und das Qi nicht richtig fließen kann, fühlt der Mensch sich krank.

Planen Sie einen Akupunkturbesuch nach dem Mond.
Behandlungen die entgiften oder reinigen, sollten in die Phase des abnehmenden Monds gelegt werden. Sucht man jedoch nach Aufbau und Kräftigung eines Körperbereiches dann terminieren Sie Ihre Akupunktursitzung in die Phase des zunehmenden Mond. Je nach dem welcher Körperteil von der Behandlung profitieren soll entscheidet der Tag mit dem Mond im entsprechenden Tierkreiszeichen. Wichtig ist also immer der zu behandelnde Körperbereich, nicht der Bereich beim dem während der Akupunktur die Nadeln gesetzt werden

Bei der Akupunktur werden Nadeln gezielt in bestimmte Punkte an den Meridianen in die Haut eingesetzt, um die Blockaden zu lösen. Der dem Lateinischen entspringende Begriff Akupunktur setzt sich aus den Wörtern „acus“ (Nadel) und „pungere“ (stechen) zusammen. Die originale chinesische Bezeichnung für das Nadelstechen lautet „Zhen“.

Die Nadeln werden mit unterschiedlicher Einstichtiefe gesetzt, um eine anregende oder dämpfende Wirkung auf einzelne Organsysteme zu erzielen. Entsprechend sind die zwölf symmetrisch verlaufenden Energiekanäle verschiedenen Organen zugeordnet, wobei es sich um sechs Yin- und sechs Yan-Organe handelt. Zu den Yin-Organen werden das Herz, die Lunge, die Milz, die Bauchspeicheldrüse, die Niere und die Leber gezählt, während Magen, Darm, Blase und Gallenblase zu den Yang-Organen gehören.


Die Akupunkturpunkte, an denen die Nadeln zur Behandlung gesetzt werden, richten sich also nach den vom Patienten beschriebenen Symptomen. Außer einem leichten Einstichschmerz wird die Akupunkturbehandlung als nicht schmerzhaft beschrieben.
Patienten, die Blut verdünnende Medikamente einnehmen, wird von einer Akupunkturbehandlung abgeraten. Eine Variante der Akupunktur mit Nadeln bildet die Laserakupunktur, bei der Softlaser benutzt werden, um die Akupunkturpunkte zu stimulieren.

Gute Erfolge werden mit dieser Behandlungsmethode bei Allergien, Schlafstörungen, Mittelohrentzündungen, Tinnitus und verschiedenen Arten von Schmerzen erzielt. Auch bei Herz- und Kreislaufbeschwerden, Blutdruckproblemen, Akne, Schuppenflechte und Herpes sprachen Patienten gut auf Akupunktur an. Weitere Behandlungsfelder, bei denen die Nadelstiche empfohlen werden, sind Unterstützung bei der Gewichtsreduktion und bei der Abgewöhnung von Suchtmitteln. Unter gewissen Bedingungen werden die Kosten für Akupunkturbehandlungen von den Krankenkassen bezahlt.