Der kleine Fische-Mond – kreativ sensibel

FischemondEin kleiner Fische-Mond hat die Gabe, alles auf den Kopf zu stellen. Flexibilität ist mehr denn je gefragt. Einen Tages- und Lebensplan braucht man gar nicht erst erstellen wollen, das erledigt der Kleine von selbst. An vorgegebene Essenszeiten oder Schlafzeiten hält es sich von Haus aus nicht.

Sobald der kleine Fische-Mond fähig ist zu krabbeln, wird die Wohnung zu einer Märchenwelt, in der er die Hauptrolle spielt. Er entdeckt das Leben mit einer äußerst regen Fantasie. Es liebt Märchen und Geschichten, man sollte allerdings nur solche erzählen, die nicht mit bösen Männern oder Hexen bestückt sind, denn die Fische-Monde gehören zu den sensibelsten Wesen der Welt und könnten darauf höchstängstlich reagieren.

Die kleinen Fische-Monde neigen weniger zu Wutausbrüchen, haben allerdings ihre ganz eigenen Waffen, die sie einsetzen, wenn sie ihren Willen durchsetzen wollen. Sie sind äußerst ausdauernd und können einen tagelang anschweigen oder weinen sich herzzerreißend die Seele aus dem Leib, wenn ihrem Willen nicht entgegen gekommen wird.

Fische-Monde brauchen viel Lob und Ermunterung und sollten frühzeitig an soziale Kontakte gewöhnt werden, denn die oft rüpelhafte und freche Art und Weise von anderen Kindern, könnte den kleinen Fische-Mond verschrecken.


Für die kleinen Fische-Monde wird die Schulzeit zu einer nervenzerreißenden Aktion, denn die geforderte Konzentration und der steife, rationale Unterricht passen gar nicht zu dem verträumten Fische-Einfluss. Ruhe, Entspannung und Kreativität sollten daher in angemessenen Maßen ihm auch vergönnt werden.

Für das Seelenheil des kleinen Fische-Mondes ist es wichtig, dass es ausreichend Zärtlichkeit, Liebe und Aufmerksamkeit gewidmet bekommt. Die Erziehung des Kleinen sollte sehr klug erfolgen, denn es wird niemandem etwas bringen, wenn man versucht dem kleinen Fische-Mond seine Träume zu nehmen oder ihn an scheinbar notwendige Lebensweisen anzupassen. Die Freiheit, sich mental kreativ auszutoben benötigt der Kleine, wie die Luft zum Atmen. Viel wichtiger ist es, dass er Kleine lernt, mit seiner Fantasie umzugehen und gleichzeitig das notwendige Übel auf sich zu nehmen, welches etwa in der Schule auf ihn wartet.