Der kleine Skorpion-Mond - Entdeckerdrang

Skorpion-MondFür Skorpion-Monde gibt es nichts Faszinierenderes als Geheimnisse. Irgendwo werden sie einen Platz finden, an dem alles gesammelt wird, was ihnen gefällt. Falls man mal nicht weiß, wohin die Ohrringe oder eine Halskette gekommen sein könnten, sieht man am besten dort nach, wo der kleine Skorpion-Mond seine Schätze aufbewahrt.

Während sich fast alle Kinder vor Dunkelheit fürchten, gehen Skorpion-Monde damit gelassen um oder werden sogar noch neugieriger. Sie erkunden alle Ecken, Verstecke und Nischen der Wohnung, sobald sie die Fähigkeiten zu Krabbeln erlangt haben. Ihr Drang alles zu erforschen und aufzudecken ist nicht immer harmlos. Sie kennen keine Angst und machen daher auch nicht vor Feuer, Medikamenten oder Putzmitteln halt. Besonders so lange die Skorpion-Monde klein sind, hat man keine ruhige Minute und kann die Kleinen nicht aus den Augen lassen. Später stillen sie ihren Entdecker-Drang gern mit Büchern. Zu diesem Zeitpunkt haben sie auch ein verstärktes Bedürfnis nach Liebe.

Skorpion-Monde wirken oft auf den ersten Blick kühl und unnahbar, sind allerdings hinter ihrer Fassade äußerst sensibel. Über Schmerzen, Wut oder Trauer sprechen sie selten. Diese Gefühle und wodurch sie ausgelöst wurden, geraten allerdings auch nicht in Vergessenheit.


Da Kinder mit diesem Mondeinfluss äußerst wissensdurstig sind, interessieren sie sich in der Schule auch für den Unterricht. Einzig Sprach-Fächer sind für sie uninteressant. Trotz des Interesses sich Wissen anzueignen, können sie mit Disziplin wenig anfangen, was durchaus zu Problemen in der Schule führen kann. Auch im Sozialverhalten mögen sie auffällig sein, denn sie haben wenig Interesse daran, mit anderen Kindern zu spielen oder gar Gefühle und Leidenschaften einzubringen. Wenn ein Skorpion-Mond tatsächlich einmal einen Gefühlsausbruch hat, kommt dieser unerwartet und intensiv. Es ist ratsam, einem Skorpion-Mond in diesem Moment aus dem Weg zu gehen.

Von Geburt an ist ein Skorpion-Mond in gewisser Weise reif. Dies verleitet oft dazu, den Kleinen wie einen Erwachsenen zu behandeln, was ein fataler Fehler wäre.