Der kleine Steinbock-Mond - Geborgenheit

Steinbock-MondVon Kindesalter an ist der kleine Steinbock-Mond reif und nachdenklich. Babys werden als weniger niedlich und liebesbedürftig empfunden, wie andere. Was sie wollen wissen sie von klein auf immer sehr genau und setzen das durch. Obwohl sie weniger abhängig erscheinen, trifft allerdings das Gegenteil zu. Sie brauchen viel mehr ihre Familie, wie andere Kinder. Steinbock-Monde sind sehr sicherheitsbedürftig und suchen daher stets schutzsuchend die Nähe zu ihren Eltern. Vor dem Alleinsein haben sie auch in späteren Jahren Angst.

Das Bedürfnis nach Geborgenheit reicht allerdings nicht so weit, dass sie besonders interessiert an liebevoll eingerichteten Kuschelecken im Kinderzimmer wären oder besonders viel Wert auf unnütze Details legen würden. Für die kleinen Steinbock-Monde sind Funktion und Notwendigkeit wesentlich wichtiger und sie reduzieren sich gern darauf.

Um ihrem Bedürfnis nach Ordnung nachkommen zu können, entwickeln sie ein System, woran sie sich stets halten. Wenn dieses durcheinander gebracht wird, können sie durchaus unfriedlich werden. Sie bleiben mit Ehrgeiz bei der Sache und haben einen so starken Willen, dass sie ihre Ziele stets erreichen.

Im Allgemeinen sind Steinbock-Monde eher friedfertig und neigen weniger zu Wutausbrüchen. Sollten sie allerdings doch einmal wirklich wütend werden, ist dies in der Regel wesentlich heftiger der Fall, als bei anderen Menschen. Es ist dann nicht sinnvoll, mit Härte durchgreifen zu wollen. Empfehlenswert ist ein Kompromiss zu finden, der für beide Seiten akzeptabel ist.


In Bezug auf die Schule steht der Steinbock-Mond in einem Konflikt. Tatsächlich wird er sich der vorherrschenden Disziplin nicht nur anpassen können, sondern sie lieben, allerdings ist ihm instinktiv bewusst, dass er die unbeschwerte Kindheit nun zurücklassen muss. Dank seiner Gründlichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Genauigkeit wird er sich allerdings als durchaus guten Schüler herausstellen.

Dem Steinbock-Mond liegt es in der Natur, dass er sich zurückzieht und die Ruhe genießt. Häufig ereilen ihn auch traurige Gedanken und er neigt zu Schwermut. Als Eltern sollte man darauf bedacht sein, möglichst viel Fröhlichkeit im Leben einfließen zu lassen und mit dem Kind so viel wie möglich zu lachen.