Rechtzeitig planen, damit die ganze Familie wohlbehalten reisen kann

ReiseplanWer eine Reise mit der Familie plant, kommt nicht daran vorbei, schon bei den Vorbereitungen an die Bedürfnisse der Kleinen zu denken. Eltern sollten sich darauf einstellen, dass Kinder geregelte Zeitabläufe brauchen, um sich wohl zu fühlen. Darum sind für die Anreise regelmäßige Pausen einzuplanen. Wo das nicht möglich ist, sind geeignete Spiele einzupacken, die für Ablenkung sorgen.

Hinweis. Wer eine Reise plant, der sollte die Planung auf einen Jungfrauen oder Steinbocktag bei zunehmendem Mond legen. Dann wird die Reise erholsam und verläuft ohne Schwierigkeiten.

Je größer die Kinder sind, desto wichtiger ist es, sie in die Reisevorbereitung mit einzubeziehen, um Unmut von vornherein zu vermeiden. Auch wenn die Grosseltern bei der Reise dabei sind, sollten ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Ältere Menschen bekommen leichter Probleme mit Zeitverschiebungen und Klimawechsel, die sich auf das Herz-Kreislauf-System niederschlagen. Darum ist eine gut sortierte Reiseapotheke für die Reise mit Senioren unabdingbar. Aber auch für die übrigen Familienmitglieder ist eine ausreichend bestückte Notfallapotheke sinnvoll. Neben den erforderlichen Medikamenten und Hilfsmitteln ist je nach Reiseziel auch an Sonnenschutzmittel zu denken.

Wenn schon eine Vorerkrankung besteht, ist im Vorfeld einer Reise in Erfahrung zu bringen, wie es mit der medizinischen Versorgung am Reiseziel bestellt ist. Von Bedeutung ist auch die Klärung der Frage, ob in der Unterkunft allen Bedürfnissen entsprochen werden kann. Das ist besonders von Belang, wenn ein Rollstuhl erforderlich ist.

Besonderes Augenmerk ist bei allen Mitreisenden auf den Impfschutz zu legen. Falls erforderlich, sind Impfungen rechtzeitig vornehmen zu lassen oder der Impfschutz ist aufzufrischen. Notwendige Impfungen sollten im Zweifelsfall mit dem Arzt oder dem Kinderarzt besprochen werden.


Wenn die Kinder noch sehr klein sind, sollte man Fernreisen noch einige Jahre aufschieben. Kindern bis zu fünf Jahren sollte man die Risiken in tropische Regionen ersparen. Auch die Strapazen eines Langstreckenfluges sollte man ihnen erst zumuten, wenn sie etwas älter sind.

Die Abenteuerlust kleiner Kinder kann bei schlechten hygienischen Verhältnissen ein großes Risiko darstellen, denn sie krabbeln herum, fassen alles an, spielen mit allem, was sie finden und stecken es in den Mund. Sie stecken sich schneller als Erwachsene an und Krankheiten, insbesondere Durchfallerkrankungen nehmen unter Umständen einen schwereren Verlauf. Dem Risiko einer schweren tropischen Krankheit sollte man sie besser gar nicht erst aussetzen.